Vision in German

Die Vision

 

Es war im Jahr 2013: Nelson Mandela starb im Alter von 95 Jahren, der Taifun Haiyan verwüstete die Philippinen, die USA erlebten einen Government Shutdown, Tokio in Japan erhielt den Zuschlag für die olympischen Spiele im Jahr 2020, die ägyptische Armee setzte Präsident Mursi ab, der Wissenschaft gelang das Klonen menschlicher Stammzellen, Margaret Thatcher starb im Alter von 87 Jahren, Meteoriteneinschläge in Russland verletzten Hunderte von Menschen, Papst Benedikt XVI trat zurück, und Anique Radiant Heart, High Priestess of the Global Goddess, hatte eine Vision – die Einberufung eines internationalen Konzils* von Priesterinnen der Göttin auf der heiligen Insel Kreta im Jahr 2020.

 

* Konzil beschreibt eine große, offizielle Versammlung. Das Wort wird häufig im Kontext von kirchlichen oder universitären Veranstaltungen verwendet.

 

 

Wie alles begann:

 

Vor einigen Jahren war ich an der Ostküste von Australien auf einer Vortragsreise mit Max Dashu. Es war eine spannende Zeit mit Max, deren enzyklopädisches Wissen mir ein Füllhorn voller Antworten auf viele lange unbeantwortet gebliebene Fragen bot. Diese drei Wochen als “Lernerfahrung” zu bezeichnen, wäre eine Untertreibung … wie ein Schwamm saugte ich alles auf.

 

Es geschah bei einem Vortrag in Sydney … gegen Ende der Tour, ich hatte also das Material bereits viele Male gehört und döste ein wenig vor mich hin, hörte aber dennoch zu, für den Fall, dass Max irgendetwas von mir brauchen würde. Max sprach gerade über Göbekli Tepe … “Archäologen kategorisieren den Platz als Teil des präkeramischen Neolithikums A (ca. 9600-7300 v.u.Z.) Göbekli Tepe besteht aus überwiegend kreisförmigen und ovalen Strukturen auf dem Gipfel eines Hügels. Die Ausgrabungen wurden im Jahr 1995 von Professor Klaus Schmidt mit Hilfe des Deutschen Archäologischen Instituts begonnen. Es gibt archäologische Belege, dass die Einrichtung nicht als Wohnungen, sondern vor allem für rituelle oder religiöse Zwecke genutzt wurde.”

 

Plötzlich war ich wieder dort … vor Tausenden von Jahren … als Priesterin im Tempel der Mutter, und ich stand in einem Kreis von Priesterinnen. Wir trugen alle unterschiedliche Farben und fantastische Halsketten, alle ähnlich aber doch unterschiedlich, die auf unseren nackten Brüsten ruhten.

 

Ich blickte genauer hin – die Stimme von Max floss im Hintergrund weiter; sie sprach immer noch über Göbekli Tepe – und ich erkannte, dass es sich bei den Halsketten um LUNARIEN handelte, aufwendige, fein verzierte Mondsicheln, jede mit einem eindeutigen Muster, das sich in den wundervollen Röcken der Priesterinnen wiederholte, die dem Gewand der kretischen Schlangengöttin ähnelten.

 

Wir begannen einen traumgleichen Tanz, begegneten einander und grüßten uns Stirn an Stirn, wobei die dort tätowierten Mondsicheln sich berührten. Unsere zueinander gebeugten Körper bildeten dabei die schöne Form eines Herzens. Ich beobachtete alles völlig fasziniert. Schließlich endete der Tanz und jede der Frauen trat vor, um die versammelte Gemeinschaft zu begrüßen.

 

Die erste Priesterin trug ein purpurfarbenes Lunarium und einen Rock mit Goldspiralen als Symbol. Sie trat nach vorne und sagte stolz:

 

“Ich bin Priesterin Hava, ich trage das Zeichen der Göttin … ihren Sichelmond. Ich bin Zeremonienpriesterin und Lehrerin und trage das Zeichen der Spirale … das älteste all ihrer Symbole. Ich vermittle die Elemente der Zeremonie – Anrufung, Gebet, Lied und Verwandlung. Ich teile diese Macht mit meinen Schwestern, indem ich Zeremonien entwickle, die bewegen und Veränderungen bewirken und dabei die Energien von allen und allem in meiner Nähe verwandeln und heilen – selbst die Mauern dieses Tempels. Mit meiner Stimme und meinen Liedern rufe ich die Frauen zusammen und lehre meine Schwestern, selbst Priesterinnen zu sein. Dann führe ich sie zusammen und wir gehen gemeinsam hinaus in die Welt, wo wir mit kraftvollen Zeremonien der Göttin dienen, als Kanal der Verbindung zwischen Ihr und Ihren Menschen. Ich bin Priesterin Hava und ich bin Zeremonienpriesterin und Lehrerin im Tempel der Mutter.”

 

Ich war völlig verblüfft … denn als ich wieder hinschaute, erkannte ich, dass ich selbst gesprochen hatte, und während ich weiter beobachtete, traten alle Frauen eine nach der anderen vor und verkündeten ihren jeweiligen Dienst im Tempel, der sich in der jeweiligen Gestaltung ihrer Lunarien und Röcke spiegelte.

Plötzlich spürte ich ein wohlvertrautes Brennen in meinem Solarplexus und wusste, dass ich hier gerade eine Botschaft empfing. Ich hatte mein Notizbuch offen vor mir liegen und begann zu schreiben. Dabei bekam ich Kunde von zehn Lunarien (der Transformation) und ihren Symbolen:

 

Zeremonienpriesterin / Lehrerin

Orakel

Heilerin

Musik/Tanz

Astrologie

Kräuterkunde/Gärtnerin

Schreiberin

Kriegerin/Aktivistin

Führung

Sterbe-Amme (Death Doula)

Tempelhüterin

 

Ich zeichnete sogar einige Skizzen auf … aber ich bin keine Künstlerin. Hier sind zwei der Originalseiten aus meinem Notizbuch.

 

Dieser Vision folgte eine ganze Reihe weiterer, welche die erste Version erweiterten.

Die nächste zeigte mir ein wunderschönes Kunstatelier, in dem Frauen die erwähnten Lunarien herstellten. Ich sah, dass sie aus Holz gearbeitet und ihre detailreichen Schnitzereien mit Edelsteinen, Gold und anderen wertvollen Metallen verziert wurden. Dies verdeutlichte mir, dass die Tradition bis in die Bronzezeit hinein überlebt hatte, als der Gebrauch von Metallen für die Herstellung von Schmuck und anderen Sakralobjekten hoch entwickelt war.

 

Von der Vision, die ich danach hatte, war ich wirklich begeistert, und bin es seitdem jedes Mal wieder, wenn ich an sie denke.

 

Ich sah eine große Halle, die als Tempel geschmückt war – vielleicht war es ein sehr großer Tempelbau – und in der sich ausschließlich Frauen aufhielten. Alle trugen prächtiges Priesterinnenornat und bewegten sich in eleganten, bunten Wellen. Gruppen gleichfarbig gekleideter Schwestern gingen gemeinsam durch den Raum. Alle trugen Lunarien und Gewänder in der entsprechenden Farbe, und alle hatten die Mondsichel auf die Stirn tätowiert. Wenn sie sich trafen, blickten sie einander in die Augen, betrachteten die Stirn ihres Gegenübers, verbeugten sich und berührten sich Stirn an Stirn nach dem alten Ritus. Ich hörte die Worte: “Willkommen zum 103. Konzil der Priesterinnen!”

 

Sobald ich diese Worte vernahm, explodierte mein Herz. Ich verstand!! Dies waren die alten Versammlungen der Priesterinnen, die aus nah und fern zusammengekommen waren, um sich kennenzulernen und Verbindungen zu knüpfen. Ohne Telefon, Internet und dergleichen waren regelmäßige Treffen notwendig. Um sich leichter zu erkennen und auch in entsprechenden Gruppen zusammenzufinden, gab es die Lunarien – ein einfaches, wunderbar elegantes Mittel, unseren jeweiligen Dienst im Tempel zu identifizieren.

Ich wusste, dass ich diese Tradition wieder auferstehen lassen musste.

 

Unser Tempel in Australien ist mit einer großartigen Kunsthandwerkerin, Jann James, Priesterin Diasima, gesegnet. Gemeinsam verbrachten wir schöne Stunden und entwickelten meine empfangenen Skizzen zu richtigen Entwürfen. Diasima fertigte jedes Lunarium im heiligen Raum, und die Göttin verfeinerte unsere Arbeit mit ihrer Inspiration. Die Ergebnisse sind atemberaubend – Ihr werdet es sehen!

 

Heute präsentiere ich also die Vision des ersten Konzils der Priesterinnen seit mehr als 5000 Jahren. Es wird vom 2. bis 9. Oktober 2020 in Kreta stattfinden. Ich rufe alle Priesterinnen der Göttin auf, gemeinsam mit mir daran zu arbeiten. Nicht, um Geld damit zu verdienen – sondern um Geschichte zu schreiben.

Ich beanspruche meinen Platz als Älteste und verkünde:

 

Schwestern, die Zeit ist gekommen, die tiefgehende Arbeit zu leisten, unser Ego beiseite zu stellen. Uns zu versammeln, um mit ganzer Kraft die gewaltigen Veränderungen herbeizuführen und zu pflegen, bis sie reif sind, um SIE ins Zentrum des JETZT zu stellen.

 

Wir müssen zusammenkommen und einen Weg finden, GEMEINSAM und gleichzeitig weltweit zu handeln, damit alle Frauen erwachen. Das ist alles, was wir zu tun haben. Ein nachhaltiges Veranstaltungsprogramm, unter Führung unterschiedlicher Länder und Tempel/Gruppen, das gleichzeitig immer zur Zeit des Vollmonds stattfindet. Jede Gruppe hat die Verantwortung für die Organisation und Leitung der Veranstaltung. Wenn ich “nachhaltig” sage, meine ich, für mindestens drei Jahre. Und das ist keine schwere Aufgabe.

 

Wenn die erste Veranstaltung organisiert ist, haben wir ein Modell für alle anderen.

Es wird mir ein Vergnügen sein, den Großteil der Arbeit für die Verwirklichung dieser Vision zu übernehmen. Alles, was ich brauche, ist die Unterstützung von Priesterinnen aus der ganzen Welt – dann wird es zu einem Fest der Zusammenarbeit.

Alles was Ihr tun müsst, ist die Entscheidung zu treffen, dabei zu sein, und zu vertrauen, dass die Göttin Euch alles gibt, damit dies auch geschieht. Die Kraft liegt in der Entscheidung.

Wir werden unsere Lunarien tragen … oh ja, das werden wir!

Wer macht mit?

 

Das Konzil findet vom 2.-9. Oktober 2020 auf Kreta statt.

Das Konzil wird ein Gemeinschaftsprojekt sein, von uns allen verwirklicht und finanziert. Die Teilnahmegebühr wird von der Anzahl der registrierten Priesterinnen abhängen. Bei der Registrierung zahlt jede einen Nominalbetrag als Anzahlung für die Reservierung. Am Ende des Konzils werden sämtliche Kosten zusammengerechnet und zwischen den Teilnehmenden aufgeteilt.

Es gibt etliche Unterkunftsoptionen – über die Kosten hierfür entscheidet Ihr selbst, denn sie sind nicht im Registrierungsbeitrag enthalten. Wenn es für Euch passt, könnt Ihr am Strand schlafen! Aber falls Ihr ein Bett, ein Badezimmer und einige Annehmlichkeiten benötigt, habt Ihr eine ganze Reihe von Optionen zur Verfügung. Im Oktober beginnen die Kosten für ein Quartier bei ca 30 Euro pro Nacht.

 

Ihr fliegt nach Heraklion und wir lassen Euch vom Shuttleservice des Konferenzzentrums am Flughafen abholen. Ihr bekommt einen Zeitplan und bucht dann den genauen Zeitpunkt Eurer Abholung.

 

Mit fortschreitender Planung werden sämtliche Informationen auf dieser Webseite hinzugefügt. Viele spannende Visionen entfalten sich …

Ich weiß, du wirst da sein.

 

Anique Radiant Heart, Herbst 2017

 

Die Beschreibung

 

Im Jahr 2013 empfing Anique Radiant Heart, High Priestess of the Global Goddess in Australien, die Vision, Priesterinnen aus der ganzen Welt zu einem internationalen Konzil zu versammeln.

 

Definition:
Der Duden beschreibt “Konzil” wie folgt:

  1. (katholische Kirche) Versammlung von Bischöfen und anderen hohen Klerikern zum Zwecke der Erörterung und Entscheidung theologischer und kirchlicher Fragen
  2. (Hochschulwesen) aus Professoren, Vertretern der Studierenden und nicht akademischen Bediensteten einer Hochschule gebildetes Gremium, das bestimmte Entscheidungsbefugnisse hat.

 

Das vom 2. bis 9. Oktober 2010 auf Kreta stattfindende internationale Konzil der Priesterinnen kann wie folgt beschrieben werden:

Eine Versammlung von Priesterinnen aus der ganzen Welt, mit dem Ziel, Informationen zu teilen und zu entwickeln, fortlaufende Aktivitäten zu planen, und die MotherWorld zu verwurzeln.

 

 

Warum versammeln wir uns?

 

In den letzten 20 Jahren hat sich auf der ganzen Welt die Göttinnenforschung entwickelt, ebenso wie diverse Ausbildungen für Priesterinnen. Allein in Großbritannien haben Kathy Jones und ihre Priesterinnengemeinschaft viele Frauen für diese Arbeit ausgebildet, die sie jetzt in etlichen anderen Ländern fortsetzen. Von Priesterinnen geleitete Tempel der Göttin und Trainingsangebote für Priesterinnen existieren derzeit in Europa, Kanada, den USA, Mexiko, Argentinien und Australien. Tausende von Frauen beschreiben sich auf ihren Facebook-Seiten als Priesterinnen, andere verwenden den Begriff der Schamanin/Schamanka, doch auch sie erfüllen die Aufgaben einer Priesterin.

Bei all dieser Aktivität und Kreativität stellt sich die Frage: Warum warten wir immer noch darauf, dass die Göttin ihren rechtmäßigen Platz als spirituelle Autorität in dieser Welt einnimmt?

Einige Gedanken dazu …

Wir ausgebildeten/geweihten Priesterinnen tun viele Dinge … manchmal in Gruppen, doch sehr häufig allein. Bei meinen Reisen durch die ganze Welt wurde mir klar, dass Frauen gerne miteinander in Kontakt treten möchten … um zu teilen und voneinander zu lernen.

Auch liegt eine große Kraft darin, sich bei einer Versammlung zu treffen, und diese direkte, räumliche Nähe dann in der Welt zu manifestieren – in Projekten, welche die Göttin in das Zentrum des globalen Bewusstseins rücken.

Denn obwohl uns heutzutage so viele Möglichkeiten zur Verfügung stellen, um Netzwerke zu knüpfen, ist nichts so wirksam wie eine Zusammenkunft in Ihrem Namen und mit einem spezifischen Ziel.

Nach 5000 Jahren patriarchaler Mühsal ist die Zeit für uns Priesterinnen gekommen, uns wieder zu versammeln, so wie wir es Tausende Jahre lang vor dem “Umbruch” getan haben.

 

 

Was tun wir, wenn wir zusammenkommen?

 

Für unsere Versammlung gibt es zwei Hauptanliegen:

  1. Zu teilen, was wir im Dienst der Göttin in unseren eigenen Ländern tun
  2. Gemeinsam eine fortlaufende Reihe weltweiter Veranstaltungen zu entwickeln, ähnlich der “Harmonischen Konvergenz” von 1987 (Harmonic Convergence in 1987)

 

 

Wie läuft das?

 

Der Veranstaltungsort

Der erste Schritt ist die Entscheidung für einen passenden Veranstaltungsort. Kreta liegt zentral in Europa und ist mit seinen lebendigen archäologischen Stätten, den alten Tempeln und Höhlen der Göttin und seinem großartigen archäologischen Museum der ideale Schauplatz für eine solche Veranstaltung.

Der Veranstaltungsort – das Creta Maris Resort – hat ein bestens geeignetes Konferenzzentrum, in dem wir einen wunderbaren Tempel für die Zeremonien einrichten können. Außerdem gibt es einen großen, gut ausgestatteten Tagungsraum, eine überdachte Veranda im Freien zum Erholen und eine große Ausstellungshalle für unsere Künstlerinnen.

 

Das Programm

Eine der größten Schwierigkeiten bei Konferenzen und Versammlungen ist die große Auswahl an zeitgleich stattfindenden Veranstaltungen. Weil versucht wird, so vielen Frauen wie möglich ein Forum für ihre Arbeit zu geben, findet vieles gleichzeitig statt, so dass man sich festlegen muss und daher unweigerlich etliche Angebote versäumt.

Bei diesem internationalen Konzil der Priesterinnen werden sämtliche Sitzungen im Plenum, also mit allen Teilnehmenden stattfinden.

Geweihte/ausgebildete Priesterinnen sind eingeladen, Vorschläge für halbstündige Vorträge/Informationsveranstaltungen einzureichen, in denen sie ihre Aktivitäten in ihren Heimatländern präsentieren. Es muss sich hierbei um ihre eigene Arbeit handeln, mit der Zielsetzung, die globale Bewegung der Göttin voranzubringen. Besonders berücksichtigt werden Projekte, die Tempelarbeit und Priesterinnenausbildungen entwickeln und unterstützen.

Aus der weltweiten Gruppe der ältesten Priesterinnen wird ein Kreis der Ältesten ernannt. Er wird diejenigen auswählen, die ihre Arbeit vorstellen.

 

 

Wo übernachten wir?

 

Dieses internationale Konzil der Priesterinnen soll für die Teilnehmenden so zugänglich wie möglich sein.

Es wird zahlreiche Unterkunftsmöglichkeiten geben – die Entscheidung liegt ganz bei Euch.

Am teuersten ist das Creta Maris Resort, daneben gibt es einige Hotels unterschiedlicher Preisklassen, bis hin zu recht moderaten Preisen von ca. € 30 pro Nacht.

Wenn du nicht im Hotel schlafen willst, gibt es auch andere Möglichkeiten, bis hin zur Übernachtung am Strand!

Unterkunft und Mahlzeiten sind also nicht Teil der Teilnahmegebühr.

 

 

Was kostet es?

 

Die Teilnahmegebühr des internationalen Konzils der Priesterinnen hängt davon ab, wie viele Frauen teilnehmen werden. Die Miete des Tagungszentrum kostet etwa € 12.000. Wenn also hundert Schwestern teilnehmen, beträgt die Gebühr € 120. Was du für Übernachtung und Essen ausgibst, entscheidest du selbst. Sämtliche Teilnahmegebühren werden vom Kreis der Ältesten bestätigt.

 

 

Welche Aktivitäten werden dir geboten?

 

Ein typischer Tag könnte so aussehen.

Du wachst an einem wunderschönen Ort auf und genießt ein köstliches Frühstück deiner Wahl, bevor du dich auf den Weg zum Konzil machst. Es ist der erste Tag und du bist schon sehr gespannt.

Bei der Ankunft bewunderst du die große Skulptur der Göttin in ihren vielen Farben und Erscheinungsformen, die im Freien steht und dich begrüßt. Viele andere Frauen kommen ebenfalls gerade an und du findest alte Freundinnen wieder – und neue, denn jetzt beginnt für dich ein schöner Prozess schwesterlicher Begegnung.

Als du das Foyer der großen Halle betrittst, bemerkst du die Kunstwerke … so viel Schönheit aus der ganzen Welt! Du wirst von Priesterinnen begrüßt, die dir die Stirn mit dem Zeichen der Mondsichel stempeln (falls du nicht bereits eine hast) und deinen Namen in der Teilnehmerinnenliste abzeichnen. Dann überreichen sie dir eine wundervolle Tasche mit Geschenken von Priesterinnen aus der ganzen Welt.

Eine andere Priesterin führt dich zum Tisch mit den Erfrischungen, wo dich eine köstliche Auswahl geeister Tees erwartet, ebenso wie der ortsübliche Granatapfelsaft. Du bist jetzt Teil einer kleinen Gruppe alter Freundinnen, also sucht ihr euch einen Platz, an dem ihr euch niederlasst. Bald ist die Halle voll und die Lichter werden gedimmt. Vom hinteren Teil des Raums ertönen viele Trommeln, du drehst dich um und siehst eine atemberaubend schöne Prozession von Priesterinnen. Sie bringen die Farben und Symbole ihrer jeweiligen Länder, haben die Brüste entblößt und mit Lunarien geschmückt, die ihre Berufungen beschreiben, tragen ausladende Röcke, die diese Muster wiederholen, und halten die Fahnen ihrer Länder in den Händen. Es sind die Muschelhorn-Priesterinnen, die in ihrem jeweiligen Land den Ruf ausgesandt und die Energie des Konzils verbreitet haben.

 

An der Spitze der Prozession schreitet eine Priesterin mit einem großen Muschelhorn. Sie ruft und ehrt die heiligen Altäre, an denen die Prozession in der Halle vorbeizieht. Etliche Länder sind dort vertreten, und diese Prozession lässt vielen die Tränen in die Augen steigen, denn wir erfassen und begreifen hier die Macht und Schönheit unserer weltweiten Priesterinnenschaft.

 

Die Priesterinnen nehmen ihre Plätze auf der Bühne und in der Halle ein, und die Eröffnungszeremonie beginnt. Der Tag entfaltet sich … und Priesterinnen aus der ganzen Welt teilen ihre Arbeit.

Es gibt eine großzügig bemessene Mittagspause und etwas Zeit für Freizeitgestaltung, bevor wir uns für das Nachmittagsprogramm wiedertreffen.

Nach einer Abendessenspause folgen Zeremonien und kulturelle Angebote im Namen der Göttin.

 

Das endgültige Programm wird eine gemeinsame Schöpfung der Gruppe darstellen, betreut von den Priesterinnen des Ältestenkreises.

 

 

Organisation und Unterstützung

 

Wir haben die Vision, dass es im Vorfeld des Konzils eine ziemlich große weltweite Organisationsgruppe geben wird. Hierfür brauchen wir vier Planungs- und Koordinationsebenen:

 

Ältestenkreis:

Weltweite Perspektive

Die Hauptaufgabe der Ältesten ist es, zu beraten, welche Priesterinnen für die Präsentation ihrer eigenen Arbeit ausgewählt werden.

Gemeinsame Gestaltung der Zeremonien

 

Muschelhorn-Priesterinnen:

Regionale Perspektive

Ihre Hauptaufgabe ist es, den Aufruf in die Länder hinein weiterzugeben und Kontaktpersonen für alle Informationen und Anfragen im jeweiligen Land zu sein.

 

Melissa-Priesterinnen:

Lokale Perspektive

Ihre Hauptaufgabe ist es, lokale Kontaktpersonen für die Städte und Landkreise jedes Landes zu sein und die Muschelhorn-Priesterinnen zu unterstützen.

 

Arbeitsbienen:

Beim Konzil

Ihre Hauptaufgabe ist die Hilfe bei der Entwicklung sowie beim Auf- und Abbau des Konzils, und im Vorfeld bei allen anfallenden kreativen, verwaltungstechnischen und sonstigen Aufgaben.

 

 

Schlusswort

 

Unsere Welt verändert sich mit bemerkenswerter Geschwindigkeit. Nicht all diese Veränderungen sind positiv, einige hingegen schon. Als Priesterinnen der Göttin haben wir die Verantwortung, zu diesen globalen Bedürfnissen unseren Beitrag zu leisten. Um dies wirksam tun zu können, müssen wir zusammenarbeiten. Der Aufbau starker Netzwerke und die Vertiefung unseres gegenseitigen Vertrauens – durch eine weltweite Perspektive – ist entscheidend für das Entstehen einer starken Graswurzelbewegung. Diese kann und wird alle begeistern, die mit ihr in Berührung kommen.

Wir haben eine Vision – die Vision der MotherWorld. Wir müssen das Rad nicht neu erfinden.

Lasst uns in wahrer Schwesternschaft gemeinsam die globale Aufgabe beginnen, die MotherWorld Wirklichkeit werden zu lassen.

 

Mit tiefster Liebe und Segensgrüßen

Anique Radiant Heart
Anique Radiant Heart

Anique Radiant Heart

Holy Elder of the
Temple of the Global Goddess

Anique5@bigpond.com

www.goddess.net.au

 

 

Deutsche Übersetzung:

  1. K. Rosen ( GermanAndEnglishTranslations ‘at’ gmail.com), mit Unterstützung von Joanne Fae www.avalonpaintings.weebly.com & Peti Songcatcher www.songcatcher.eu.